Die Trägerin des Projekts „Einführung von Schulgesundheitsfachkräften an Grundschulen in Rheinland-Pfalz“ ist die Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e. V. Sie hat das vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz geförderte Projekt von einer Abteilung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz evaluieren lassen.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Schüler:innen haben schnell Vertrauen zu den Schulgesundheitsfachkräften gefasst und nehmen ihre Hilfe und Unterstützung unkompliziert in Anspruch. Lehrerende fühlen sich entlastet, da sie selbst oft kaum Zeit haben, sich um ein erkranktes oder verletztes Kind adäquat zu kümmern. Zudem sind sie oft unsicher, welche Maßnahmen sie ergreifen sollen. Im Zweifelsfall werden die Eltern kontaktiert, um das Kind abholen zu lassen. Dies kann bei Anwesenheit einer Schulgesundheitsfachkraft weitgehend vermieden werden. Eltern schätzen aber nicht nur die Versorgung bei Schulunfällen, sondern auch die Begleitung chronisch kranker Kindern. Sie haben Gewissheit, dass eine kompetente Pflegefachperson anwesend ist, die die Situation einschätzen kann. Es zeigte sich, dass viele Schüler:innen nach einer Pause in der Obhut der Schulgesundheitsfachkraft wieder in den Unterricht zurückkehren können.
Der komplette Evaluationsbericht
In vielen anderen Ländern sind Schulgesundheitsfachkräfte Standard, seit langem setzt sich der DBfK dafür ein, dass diese auch in Deutschland etabliert werden. Weitere Infos dazu sind auf der DBfK-Webseite zu finden.