09.03.2026
Wahlhammer, Wahlkrimi, Paukenschlag – die Medien sparten am Abend der Landtagswahl nicht mit prägnanten Bezeichnungen zum Wahlergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg.
Was zunächst als etwas langweiliger Wahlkampf daherkam, entwickelte sich auf den letzten Metern zum spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der CDU, das die Grünen mit knapper Mehrheit für sich entscheiden konnten.
Mit einem nur noch vier Parteien umfassenden Landtag gilt die Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition als sehr wahrscheinlich.
„Als Berufsverband sind wir gespannt auf die Ressortzuteilung in der neuen Landesregierung. Wir hoffen, dass die bisherige, gute Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann. Wir möchten zeitnahe Gesprächstermine mit den politisch Verantwortlichen vereinbaren und unsere Forderungen für die professionelle Pflege an die Koalitionspartner:innen übermitteln. Diese reichen von neuen Rollen in der Versorgung über Pflegebildung und ‑forschung bis hin zu Hitzeschutz am Arbeitsplatz.“ erläutert Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest e. V. und bekräftigt „In der Pflegepolitik bedeutet Verzögerung Stillstand, darum können berufspolitische Belange nicht aufgeschoben werden.“
Der DBfK Südwest hat ein ein Forderungspapier zur Landtagswahl vorgelegt, das hier zum Download bereitsteht: